„anbandeln“ bedeutet, auf eine flirtende, oft direkte Art Kontakt zu einer Person aufzunehmen – meist mit dem Ziel einer romantischen oder sexuellen Annäherung.
Synonyme zu „anbandeln“
anmachen
anbaggern
anflirten
schäkern
kokettieren
liebäugeln
anbändeln
avancieren
hofieren
Gegenteile & Gegenstücke
zurückweisen
abblocken
Was bedeutet „anbandeln“?
Das Verb „anbandeln“ beschreibt eine aktive, oft unverblümte Form der Kontaktaufnahme mit einer Person, die man attraktiv findet. Es wird vor allem im informellen Sprachgebrauch verwendet und impliziert eine klare flirtende Absicht, manchmal mit einer leichten Derbheit.
Wortart: Verb (umgangssprachlich)
Anderes Wort für: Die häufigste Alternative ist „flirten“, das ebenfalls eine spielerisch-romantische Annäherung meint, aber etwas sanfter wirkt.
„anbandeln“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Ist „anbandeln“ umgangssprachlich oder derb?
Das Wort gehört zur Umgangssprache und wird als eher direkt, manchmal auch leicht derb empfunden. Es ist nicht vulgär, aber weniger zurückhaltend als „flirten“. Besonders in Süddeutschland und Österreich ist es geläufig.
Wie schreibt man „anbandeln“ – mit oder ohne „ä“?
Beide Schreibweisen sind korrekt: „anbandeln“ (ohne Umlaut) und „anbändeln“ (mit Umlaut) kommen vor. Der Duden führt beide als gleichberechtigte Varianten. Im Kreuzworträtsel wird oft die Schreibung ohne Umlaut bevorzugt.
Woher stammt das Wort „anbandeln“?
Die Herkunft liegt im mittelhochdeutschen „bant“ (Band). Die übertragene Bedeutung „ein Band knüpfen“ – also eine Verbindung eingehen – ist seit dem 18. Jahrhundert belegt. Das Wort wandelte sich vom neutralen „anbändeln“ (anbinden) zum flirtenden „anbandeln“.